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Dobrindt mischt sich in Arbeitskampf ein

Berlin. Nachdem die Gewerkschaft der Lokführer (GDL) neue Streiks angekündigt hat, wandte sich nun Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) gegen den Arbeitskampf der Lokführer. »Wer plant, 100 Stunden zu streiken, sollte beweisen, dass er 100 Stunden ernsthaft verhandeln kann«, sagte Dobrindt der Bild am Sonntag. Man solle die »Akzeptanz in der Bevölkerung nicht überstrapazieren«.

Um die Auseinandersetzung weiter in die Länge zu ziehen, hatte sich die Deutsche Bahn am Samstag zu einer Schlichtung bereit erklärt. (dpa/jW)

 
 

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.02.2015, Seite 5, Inland

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