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Libysche Journalisten stark gefährdet

Tripolis. Journalisten in Libyen sind nach Recherchen von Menschenrechtlern einem besonderen Maß an Gewalt ausgesetzt. Innerhalb der vergangenen zweieinhalb Jahre seien Dutzende Journalisten angegriffen, entführt oder gar getötet worden, berichtete die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) am Montag. In dem Land kämpfen zwei verfeindete Regierungen sowie verschiedene Milizen um die Macht. HRW dokumentiert 91 Fälle von Gewalt gegen Journalisten. Demnach wurde ein Drittel entführt, acht wurden getötet. In 26 Fällen griffen Bewaffnete Redaktionen und TV-Sender an. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.02.2015, Seite 15, Medien

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