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Eingestürzt

Nach starken Regenfällen hat ein Erdrutsch Teile der historischen Ausgrabungsstätte Pompeji in Süditalien beschädigt. Die Schlammmassen begruben Teile des Gartens eines Hauses unter sich, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Mittwoch unter Berufung auf die Behörden berichtete. Auch Teile der Begrenzungsmauer des Gartens waren betroffen. Der Erdrutsch in dem ohnehin für Besucher gesperrten Gebiet war am Morgen entdeckt worden. Experten sollten das Ausmaß der Schäden feststellen. Ausgelöst wurde der Erdrutsch vermutlich durch die starken Regenfälle in den vergangenen Tagen. Die UNESCO-Weltkulturerbestätte ist seit Jahren vom Verfall bedroht, immer wieder stürzen Mauern oder Gebäude ein. Vor einigen Jahren wurde deshalb ein Großprojekt zur Restaurierung Pompejis ins Leben gerufen, doch die Arbeiten gehen nur schleppend voran. Jahr für Jahr besuchen Millionen von Touristen das 66 Hektar große Gelände, das bei einem Ausbruch des Vulkans Vesuv im Jahr 79 verschüttet worden war. Der Ort wurde unter einer Ascheschicht begraben und weitgehend konserviert. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.02.2015, Seite 11, Feuilleton

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