-
04.02.2015
- → Feuilleton
Knight angeklagt
Der US-Rapper und HipHop-Produzent Suge Knight muss sich wegen Mordes vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft in Los Angeles erhob am Montag Anklage.Der 49jährige soll vergangene Woche mit seinem Truck zwei Männer auf einem Parkplatz überfahren haben und dann geflüchtet sein. Ein 55jähriger starb bei dem Vorfall. Der mehrfach vorbestrafte Rapper wurde als Gründer von Death Row bekannt, jenem HipHop-Label, das Anfang der 90er Jahre in Los Angeles den G-Funk mit Dr. Dre, Snoop Doggy Dogg und Tupac Shakur propagierte und sich einen regelrechten Krieg mit New Yorker Rappern lieferte. Bei diesem multimedial gehypten Konflikt zwischen West- und Ostküste wurden sowohl Tupac Shakur als auch Big Notorius G erschossen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!