-
15.01.2015
- → Medien
Medienverbände gegen Tabuthemen
Berlin. Mehrere deutsche Medienverbände haben gefordert, dass es für Journalisten keine Tabuthemen geben darf. Reporter und Redaktionen müssten frei entscheiden können, inwieweit sie auf religiöse, persönliche oder politische Empfindlichkeiten Rücksicht nehmen, heißt es in einer am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Erklärung. Unterzeichner des Aufrufs sind unter anderem die ARD, das ZDF, die Journalistengewerkschaften DJV und DJU und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger.
(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!