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Fußball-Randspalte

Unfalltod

Wolfsburg. Junior Malanda, belgischer Juniorennationalspieler vom VfL Wolfsburg, ist am Samstag bei einem Autounfall gestorben. Der 20jährige wurde auf der Autobahn aus dem Wagen geschleudert. Er soll auf dem Rücksitz gesessen haben. Seine Mitfahrer überlebten. Malanda war auf dem Weg nach Braunschweig. Von dort wollte der VfL am Samstag ins Trainingslager nach Kapstadt fliegen. Die Nachricht vom Tod des Teamkollegen habe die Mannschaft in einen »fürchterlichen Zustand« versetzt, teilte Geschäftsführer Klaus Allofs mit. Das Team flog nach kurzem Zögern am Sonntag doch nach Südafrika. Trainer Dieter Hecking nannte es bei einer Pressekonferenz mit tränenerstickter Stimme »die richtige Entscheidung, aus Wolfsburg wegzugehen, damit wir nicht jeden Tag daran erinnert werden«. (sid/jW)

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Tor der letzten Jahre

Albi. Als erste Fußballerin hat es die irische Nationalstürmerin Stephanie Roche in die Top drei für den Puskás-Award geschafft, den der Weltverband FIFA für das Tor des Jahres verleiht. Nur eine Handvoll Zuschauer sahen am 20. Oktober 2013, wie Roche im Stadion ihres damaligen Klubs Peamount United in der Vorstadt von Dublin gegen Wexford Youths in der 47. Minute eine Flanke erst mit rechts in der Luft annahm, mit links über sich spielte und dann aus der Drehung mit links aus gut 20 Metern volley ins Tor drosch. Die Trainerin lud ein Video des Treffers bei Youtube hoch. So landete die Amateuraufnahme auf der Top-10-Abstimmungsliste der FIFA, wo sie sich gegen Traumtore von Multimillionären durchsetzte. Roche verdient beim französischen Erstligisten ASPTT Albi etwa 800 Euro im Monat. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.01.2015, Seite 16, Sport

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