-
09.01.2015
- → Inland
IG Metall erwartet tragfähiges Angebot
Hannover. Die IG Metall stellt sich für die anstehende Tarifauseinandersetzung auf. »Wir erwarten von den Arbeitgebern, dass spätestens zur zweiten Runde am 28. Januar ein Angebot auf dem Tisch liegt«, sagte deren niedersächsischer Bezirkschef Hartmut Meine am Donnerstag in Hannover und verwies auf die zum 29. Januar auslaufende Friedenspflicht. Gesprächsauftakt im Tarifgebiet Niedersachsen ist der 19. Januar – fünf Tage nach den bundesweit ersten Terminen. Parallel laufen dort die Verhandlungen zum VW-Haustarif an. Generell fordert die Gewerkschaft 5,5 Prozent mehr Geld und mehr Rechte in der Bildungsteilzeit, für VW außerdem eine Ausbildungsplatzgarantie. Bundesweit arbeiten mehr als über 3,7 Millionen Beschäftigte in der deutschen Metall- und Elektroindustrie, darunter 115.000 Mitarbeiter im VW-Haustarif. Dieser gilt in den sechs westdeutschen Werken und der Finanztochter. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!