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Euro auf tiefstem Stand seit 2006

Singapur. Der Euro bleibt wegen der Aussicht auf ein noch weiteres Öffnen der Geldschleusen durch die Europäische Zentralbank (EZB) und der unsicheren Lage in Griechenland unter Druck. In den ersten Handelsstunden der neuen Woche ist der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung bis auf 1,1864 Dollar gefallen. Das war der tiefste Stand seit März 2006.

Zuletzt konnte sich der Euro allerdings etwas erholen, liegt aber mit 1,1938 Dollar immer noch deutlich unter der Marke von 1,20 Dollar, unter der er zuletzt im Sommer 2010 gestanden hatte. Händler begründeten die erneuten Kursverluste mit der EZB-Geldpolitik. Drei Wochen vor der Neuwahl in Griechenland ist die Debatte über einen Austritt des Krisenlandes aus der Euro-Zone voll entbrannt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.01.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

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