Zum Inhalt der Seite

Erste Gespräche bei insolventer Yi-Ko

München. Nach dem Insolvenzantrag des ehemaligen Burger-King-Franchisenehmers Yi-Ko-Holding hat der vorläufige Insolvenzverwalter Marc Odebrecht erste Gespräche mit der Fast-Food-Kette geführt. »Alles verlief konstruktiv, alle haben guten Willen bekundet«, sagte ein Sprecher Odebrechts am Donnerstag. An der Telefonrunde am Vorabend hätten neben dem Team von Odebrecht auch Berater und Verantwortliche von Burger King teilgenommen. Voraussichtlich bis zum Wochenende sei Odebrecht nun mit einer Bestandsaufnahme beschäftigt. Ziel sei, die Filialen so schnell wie möglich wieder öffnen zu können, ein Termin dafür sei aber noch nicht absehbar. Burger King hatte seinem größten deutschen Franchisenehmer im November fristlos gekündigt und den Schritt mit Vertragsverstößen begründet. Die Holding stand schon lange in der Kritik, da es unter anderem zu »Union-busting«, also der gezielten Bekämpfung von Gewerkschaften, gekommen war. Als auch noch Berichte über Hygienemängel hinzukamen, schaltete sich der Franchisegeber ein. Betroffen sind 89 Filialen mit rund 3.000 Beschäftigten. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.12.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!