-
10.12.2014
- → Ausland
Feuerpause in der Ostukraine
Donezk. Die für Dienstag ausgerufene Waffenruhe in der Ostukraine hat vorerst zu einer Beruhigung der Lage geführt. Die Feuerpause werde eingehalten, teilten die Aufständischen im Gebiet Lugansk mit. Dennoch berichteten beide Seiten von einzelnen Verstößen. Trotz einer Anfang September von den Konfliktparteien vereinbarten Waffenruhe war in der Ostukraine auch zuletzt fast jeden Tag gekämpft worden. Dabei wurden mehr als 1.000 Menschen getötet. Die Aufständischen in Donezk berichteten am Dienstag von vereinzelten Schüssen an dem seit Monaten geschlossenen und belagerten Flughafen der Großstadt. Beide Seiten hatten am Morgen den Beginn der Ruhephase bestätigt. Unklar war, wie lange die Waffen schweigen sollten. Ende dieser Woche könnten neue Gespräche der Konfliktparteien in der belarussischen Hauptstadt stattfinden. Der russische Abgeordnete Leonid Sluzky nannte als möglichen Termin Donnerstag. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!