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Erfolgreiche Desinformation

Zu jW vom 15./16. November: »Ergebnisoffene Kriegsbegeisterung«

Die Einbindung von meinungsbildenden Journalisten in die Propaganda der NATO hat Arnold Schölzel am Beispiel Leyendeckers beschrieben. Seit längerem wird intern in den PR- und Desinformationsabteilungen von Geheimdiensten, ebenso wie in den Konzernetagen, der Begriff »wording« (Prägung des Wortlautes) benutzt. Früher sagte man Sprachregelung. Für die erfolgreiche Desinformation des Publikums ist das richtige »wording« so manches Mal entscheidend. Missliebige Regierungen wie die in Damaskus heißen »Regime«; offensichtliche Putschresultate wie die Poroschenko-Truppe werden sofort als »Übergangsregierung« bezeichnet. (...)

Christian Stappenbeck, Berlin

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.11.2014, Seite 14, Leserbriefe

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