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Márquez-Nachlass

Die Universität von Texas hat den Nachlass des kolumbianischen im April in Mexiko verstorbenen Literaturnobelpreisträgers Gabriel García Márquez erworben. Zu dem Archiv gehörten Manuskripte, Notizbücher, Fotoalben und Briefe, teilte das Harry Ransom Center der Hochschule am Montag mit. Das Zentrum gehört zu den führenden Literaturarchiven der USA und verfügt bereits über die Nachlässe von James Joyce, Ernest Hemingway, William Faulkner und Jorge Luis Borges. Zum Kaufpreis machte die Universität keine Angaben.

Die Familie wolle, dass die Materialien von García Márquez an einem Ort aufbewahrt würden, wo es bereits ähnliche Sammlungen gebe, sagte der Sohn des Schriftstellers, Gonzalo García Barcha, im Interview des kolumbianischen Senders Blu Radio. »Wir möchten, dass sie in guter Gesellschaft sind.« Kolumbiens Regierung in Bogotá habe der Familie kein Angebot gemacht.

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Zu den wichtigsten Hinterlassenschaften gehört der Entwurf des unveröffentlichten Romans »En agosto nos vemos« (Wir sehen uns im August), Recherchedokumente zu »Der General in seinem Labyrinth« und eine Kopie von «Chronik eines angekündigten Todes» mit persönlichen Notizen des Autors. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2014, Seite 11, Feuilleton

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