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Quantität

Es gibt die ewig-jugendliche Romantik des Besoffenseins, wie den gut beleumundeten Guter-Wein-Alkoholismus. Und es gibt Gèrard Depardieu, der auf seinem langen Marsch in die vollständige Lächerlichkeit eigenständige Qantitätskontrollen durchführt. Er trinke mitunter ein Dutzend Flaschen Wein pro Tag, erzählte er der Zeitschrift So Film, meistens wenn ihm »langweilig« zumute sei. Nein, betrunken werde er davon nicht, nur angeheitert. Und bevor er im Wein untergehe genehmige er sich ein zehnminütiges Nickerchen, anschließend einen Schluck Rosé – »und schon fühle ich mich wieder frisch wie ein Gänseblümchen«. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.09.2014, Seite 12, Feuilleton

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