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13.09.2014
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Erneut Festnahmen bei Protesten in USA
St. Louis. Nach erneuten Protesten wegen der tödlichen Schüsse auf den schwarzen Teenager Michael Brown in Ferguson bei St. Louis (USA) hat die Polizei 36 Menschen festgenommen. Wie die Zeitung St. Louis Dispatch berichtete, wurden 32 Personen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz inhaftiert. Vier weitere seien wegen Angriffen auf Polizeibeamte festgenommen worden. Demonstranten hätten dem Bericht zufolge Ziegelsteine, Betonbrocken und mit Wasser gefüllte Glas- und Plastikflaschen auf die Beamten geworfen. Verletzt wurde bei den fast dreistündigen Ausschreitungen demnach aber niemand. Die Demonstranten fordern die Einsetzung eines Sonderstaatsanwaltes zur Untersuchung der Todesschüsse. Zudem verlangen sie, daß der Todesschütze, der weiße Polizist Darren Wilson, verhaftet und angeklagt wird. Am Mittwoch war im Rathaus von St. Louis der Polizeichef Sam Dotson zum Vorgehen seiner Mitarbeiter angehört worden. Der Polizei wird überzogene Härte gegen Demonstranten vorgeworfen. (dpa/jW)
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