Zum Inhalt der Seite

Rechte Attacke auf Zeitungsredaktion

Spremberg. Unbekannte haben das Redaktionsgebäude der Lausitzer Rundschau im brandenburgischen Spremberg mit rechten Parolen beschmiert. Der Polizei zufolge wurden am Freitag morgen Hakenkreuze und antisemitische Sprüche an den Fensterscheiben der Redaktion entdeckt. Auch Wahlplakate wurden beschmiert. Es war der dritte Übergriff innerhalb von zwei Jahren auf die Zeitung. So wurde 2012 die Lokalredaktion mit Tierblut und Innereien besudelt. Die Lausitzer Rundschau hatte zuvor über einen Neonaziaufmarsch berichtet. Der Staatsschutz der Polizei ermittelt.

(dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 06.09.2014, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

                                                                                       Kinderbeilage