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26.08.2014
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Gegen Lösegeld: IS läßt Entführten frei
Berlin. Die Bundesregierung will an ihren Aktivitäten bei Entführungen von Deutschen im Ausland künftig nichts ändern. Zu den genauen Umständen der Freilassung eines 27jährigen Mannes aus Brandenburg, der von der Terrorgruppe »Islamischer Staat« (IS) ein Jahr lang verschleppt war, wollte sich das Auswärtige Amt (AA) auch am Montag nicht äußern. Auch in diesem Fall seien »keine öffentlichen Mittel« geflossen. Der Kochlehrling aus der Nähe von Strausberg war im Juni vergangenen Jahres im Grenzgebiet zwischen der Türkei und Syrien entführt worden. Über seine Freilassung wurde monatelang verhandelt. Nach einem Bericht der Bild (Montag) willigte die Familie ein, Lösegeld zu zahlen. Im Juni kam er dann frei. AA-Sprecher Martin Schäfer sprach von einer »weltweit operierenden Entführungsindustrie«. Schäfer wollte nicht sagen, wie viele Bundesbürger derzeit im Ausland entführt sind. (dpa/jW)
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