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Streubomben: Gefahr längst nicht gebannt

München. Vier Jahre nach Inkrafttreten des internationalen Streubombenverbots gefährden in einigen Ländern immer noch unzählige Blindgänger die Bevölkerung. Allein in Laos liegen von rund 270 Millionen abgeworfenen US-Sprengsätzen aus dem Krieg vor 50 Jahren »noch heute ungezählte Millionen nicht explodiert im Land«, wie die Organisation Handicap International am Donnerstag in München mitteilte. Das Streubombenabkommen war am 1. August 2010 in Kraft getreten. Mittlerweile haben sich 84 Staaten verpflichtet, derartige Waffen weder einzusetzen noch zu produzieren oder weiterzugeben. Streubomben öffnen sich in der Luft und können kleine Sprengsätze über ein großes Gebiet verteilen. Der Verein kritisierte, daß sich die Hauptproduzenten von Streubomben, die USA, China und Rußland, bis heute nicht dem Abkommen angeschlossen haben. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2014, Seite 1, Ausland

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