Zum Inhalt der Seite

Präsident beruhigt Portugals Sparer

Lissabon/Seoul. Portugals Bankensystem ist nach Worten von Staatspräsident Aníbal Cavaco Silva stabil und solide. Die Zentralbank habe erfolgreich dafür gesorgt, die kriselnde Großbank BES (Banco Espírito Santo) von den Problemen in der Unternehmensgruppe GES ihrer Gründerfamilie abzuschirmen, sagte der Staatschef am Montag am Rande eines Südkorea-Besuchs in Seoul.

Die Portugiesen könnten der BES vertrauen. »Das Geldhaus hat mehr als genügend Kapitalreserven, um selbst in der ungünstigsten Lage mögliche Einbußen aufzufangen«, betonte Cavaco Silva nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Lusa. »Die Schwierigkeiten der GES-Gruppe werden Auswirkungen auf die Wirtschaft haben, aber diese sehe ich nicht im Bereich der Banken.«

(dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 22.07.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!