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OECD präsentiert Steuerregelung

Paris/Berlin. Die Industrieländerorganisation OECD hat am Montag ein neues globales Regelwerk für den automatischen zwischenstaatlichen Informationsaustausch in Steuersachen (AIA) vorgelegt. Der neue Standard soll vor allem den Kampf gegen Hinterziehung durch Transfer von Schwarzgeld ins Ausland voranbringen. Das Regelwerk »bringt uns einer Welt näher, in der es für Steuerbetrüger keine Verstecke mehr gibt«, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurria.

Länder, die sich zur Übernahme des neuen Standards verpflichten, sollen detaillierte Konteninformationen der in ihrem Land ansässigen Finanzinstitute sammeln und automatisch einmal im Jahr mit Partnerländern austauschen. Gemeldet werden sollen Kontenstände, Zins- und Dividendeneinnahmen sowie Verkaufserlöse aus Finanzgeschäften von Privatpersonen, Treuhandgesellschaften, Stiftungen und Unternehmen. 67 Länder, darunter Deutschland, sowie die Europäische Kommission haben sich schon zur Umsetzung verpflichtet. Der erste automatische Austausch soll 2017 anlaufen. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.07.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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