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US-Experte: BND wußte Bescheid

Berlin. Der Bundesnachrichtendienst (BND) verfügt nach Einschätzung des US-Geheimdienstexperten Thomas Drake über wesentlich mehr Informationen über Spähaktivitäten amerikanischer Nachrichtendienste als bisher zugegeben. »Deutschland bräuchte einen eigenen Snowden – einen BND-Insider, der mal auspackt«, sagte Drake der Berliner Zeitung vom Dienstag. Der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden hatte die weltweite Überwachung durch den US-Geheimdienst NSA ans Licht gebracht. Drake war selbst ranghoher Mitarbeiter des NSA. Er soll als einer der ersten Zeugen vom NSA-Untersuchungsausschuß des Bundestages vernommen werden.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.06.2014, Seite 2, Inland

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