-
16.05.2014
- → Feminismus
Aktionsplan gegen moderne Sklaverei
Paris. Im Kampf gegen Menschenhandel und Zwangsarbeit in Industrieländern hat die französische Regierung am Mittwoch einen Aktionsplan vorgelegt. Erstmals werde damit eine umfassende Politik gegen die Ausbeutung von Menschen durch Zuhälterei, moderne Formen der Sklaverei etwa bei Hausangestellten, Organhandel oder erzwungenes Betteln vorgelegt, teilte das Ministerium für Frauenrechte in Paris mit. In den Industrieländern wird die Zahl der Opfer von Menschenhandel und Zwangsarbeit auf rund 270000 geschätzt, betroffen sind mehrheitlich Frauen.
Der Aktionsplan umfaßt 23 Maßnahmen, um Opfer ausfindig zu machen und Menschenhändlerringe zu zerschlagen. Für die Opfer sollen Möglichkeiten unter anderem zum Ausstieg aus der Prostitution geschaffen werden, außerdem sollen sie die Möglichkeit einer – befristeten – Aufenthaltserlaubnis erhalten.
(AFP/jW)
Der Aktionsplan umfaßt 23 Maßnahmen, um Opfer ausfindig zu machen und Menschenhändlerringe zu zerschlagen. Für die Opfer sollen Möglichkeiten unter anderem zum Ausstieg aus der Prostitution geschaffen werden, außerdem sollen sie die Möglichkeit einer – befristeten – Aufenthaltserlaubnis erhalten.
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feminismus