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US-Präsident Obama gängelt Konzerne

Washington. Wo bleibt da die unternehmerische Freiheit? US-Präsident Barack Obama drängt im Zuge der Ukraine-Krise Chefs großer einheimischer Konzerne zum Boykott des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg. Obama treibe eine »intensive Lobbyarbeit« in dieser Hinsicht. Unter anderem habe das Weiße Haus US-Unternehmen und Banken wie Alcoa (Aluminiumproduzent), Goldman Sachs, Morgan Stanley (Wall-Street-Banken) und PepsiCo (Brausehersteller) angesprochen, berichtete die New York Times am Dienstag.

Das Ende Mai stattfindende Forum in der früheren Hauptstadt des Zarenreiches sei das russische Gegenstück zum Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. Zu dem Ereignis werde auch Präsident Wladimir Putin erwartet. Ziel des US-Präsidenten es, Rußlands Führung, und damit das ganze Land, wegen deren Ukraine-Politik zunehmend zu isolieren.
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US-Wirtschaftskreise gehen nach Angaben der Zeitung davon aus, daß fast alle in Frage kommenden Firmenchefs ihre Teilnahme absagen. Weil sie (und vermutlich auch ihre Aktionäre) aber Nachteile für ihre Geschäfte befürchteten, würden einige Unternehmen Vertreter schicken, die nicht der Führung angehörten. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.05.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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