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Flüchtlingstragödie in der Ägäis

Athen. Nach dem Kentern von zwei Flüchtlingsbooten mit mehr als 60 Menschen an Bord sind in der Ägäis nach neuesten griechischen Behördenangaben mindestens 18 Menschen ertrunken. 36 Flüchtlinge konnten gerettet werden, die übrigen galten vorerst als vermißt. Die Umgebung der Unglücksstelle wurde von mehreren Schiffen und einem Hubschrauber abgesucht, teilte die Küstenwache mit. Wie die Nachrichtenagentur dpa aus Kreisen der Küstenwache erfuhr, seien im Meer zunächst vier Leichen entdeckt worden. Weitere 14 Leichen seien später in den Maschinen- und Aufenthaltsräumen im Inneren des einen gekenterten Bootes entdeckt worden. Eine offizielle Erklärung der Küstenwache lag zunächst nicht vor. Unter den Opfern seien vier Kinder und zwölf Frauen. Die Migranten waren von der türkischen Küste gegenüber der Insel Samos gestartet. Örtliche Medien berichteten, die Flüchtlinge stammten mehrheitlich aus Somalia und Syrien.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.05.2014, Seite 6, Ausland

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