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Telekom: Fast 50000 Anschlüsse überwacht

Bonn. Im vergangenen Jahr wurden 49796 Anschlüsse der Deutschen Telekom durch staatliche Behörden überwacht. Das geht aus dem am Montag veröffentlichten Transparenzbericht des Unternehmens hervor. Der überwiegende Teil der Maßnahmen sei von einem Richter oder Staatsanwalt angeordnet worden. Anfragen ausländischer Behörden seien nicht beantwortet worden. Ein kleinerer Teil der Überwachungen gehe auf das Gesetz zur Beschränkung des Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnisses sowie auf Landespolizeigesetze zurück. Außerdem wurden in 946641 Fällen die Inhaberdaten von IP-Adressen an Gerichte – und damit auch an Abmahnanwälte – weitergereicht. Grund dafür sei die zivilrechtliche Verfolgung von Urheberrechtsansprüchen gewesen.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.05.2014, Seite 1, Inland

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