Zum Inhalt der Seite

Südsudan: Neue Kämpfe und Massaker

Juba. Im Südsudan gibt es anscheinend erneut schwere Kämpfe zwischen Regierungssoldaten und Rebellen. Rebellenverbände, die dem ehemaligen Vizepräsidenten Riek Machar anhängen, erklärten am Montag, sie hätten die strategisch wichtige Stadt Mayom im ölreichen Bundesstaat Unity erobert. Dabei seien viele Soldaten getötet worden. Jetzt wollen die Kämpfer Berichten zufolge auf die Nachbarregion Warrap vorrücken. Nach UN-Angaben töteten die Rebellen in der vergangenen Woche zudem in der Stadt Bentiu Hunderte Zivilisten wegen ihrer ethnischen Zugehörigkeit. Ihre Opfer fanden sie demnach unter anderem in einem Krankenhaus, in einer Moschee und einer Kirche. (dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 22.04.2014, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

                                                                                                                         Heute liegt der jungen Welt das achtseitige Extra »kinder« kostenlos bei. Die Ausgabe erhalten Sie im gut sortierten Pressehandel für 2,50 Euro.