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Skalpe in Sachsen

Das Karl-May-Museum Radebeul nimmt alle echten Skalpe aus der Ausstellung – »aus ethischen und politischen Gründen«, sagte Kustos Hans Grunert am Montag. Das Museum in Sachsen reagierte auf einen Brief der Ojibwa-Indianer. Nachfahren des nordamerikanischen Stammes hatten die Rückgabe eines Haarschopfes gefordert und sich über die »taktlose Ausstellung« beschwert. Dieser Haarschopf sei allerdings nie ausgestellt gewesen, erklärte Grunert. Eine Rückgabe des Skalps werde es nicht geben. »Er ist rechtmäßig erworben worden und das Eigentum des Museums«, sagte der Kustos. Man habe aber dem Stamm einen »netten Brief« geschrieben und sich erklärt.(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2014, Seite 13, Feuilleton

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