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Konferenz in Dortmund: Workshops und Blockadetraining

Am Sonntag, 6. April, findet in Dortmund auf Einladung des Zusammenschlusses »BlockaDo« eine antifaschistische Aktionskonferenz statt. Ab 12 Uhr sind im Fritz-Henßler-Haus (Geschwister-Scholl-Straße 33–37) Diskussionen und Workshops geplant:



Das Versteckspiel – Symbole, Codes und Lifestyle: Das Hakenkreuz kennen alle, den Gruß »Heil Hitler« auch. Doch was macht man, wenn solche Inhalte versteckt werden, wenn aus »Heil Hitler« die Zahlenkombination 88 wird? Der Vortrag beleuchtet die Codes und Symbole rechter Jugendlicher.

»Die Rechte« in NRW – Sammelbecken verbotener Kameradschaften: Ende August 2012 verbot das Ministerium für Inneres und Kommunales drei der aktivsten Neonazi-Kameradschaften in Nordrhein-Westfalen. Der Vortrag zeigt auf, wie die Faschisten über die Reorganisation in der Partei »Die Rechte« das Verbot umgehen.

Offene Fragen im NSU-Komplex: Auch zwei Jahre nach dem »Auffliegen« des »Nationalsozialistischen Untergrunds« gibt es noch viele offene Fragen. Das ist so, obwohl es vier Untersuchungsausschüsse gab (zwei davon laufen noch) und obwohl im Prozeß in München mittlerweile über 100 Verhandlungstage stattfanden. Das heißt aber nicht, daß man nichts weiß.

Blockadetraining: Was muß man alles beachten, um Neonazis erfolgreich am Marschieren zu hindern.

Podiumsdiskussion »Blockieren, aber wie?«: Massen- oder Menschenblockaden sind ein Konzept, das spätestens seit den erfolgreichen Aktionen gegen den Naziaufmarsch in Dresden Furore macht. Initiativen in vielen Städten rufen mittlerweile zu Blockade auf, wenn Neonazis aufmarschieren wollen. Diskussion mit Aktivistinnen und Aktivisten aus anderen Städten über die Erfahrungen mit Blockaden, den Weg dahin, ihre Erfolge und Rückschläge.



Weitere Informationen: www.blockado.info

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.04.2014, Seite 3, Schwerpunkt

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