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Aus: Ausgabe vom 04.04.2014, Seite 2 / Inland

Untersuchungsausschuß soll Snowden vorladen

Berlin. Der neue NSA-Untersuchungsausschuß des Bundestags hat sich am Donnerstag zu seiner ersten Sitzung getroffen. Dort zeichnete sich ab, daß unter anderem der ehemalige Mitarbeiter des US-Geheimdienstes Edward Snowden vor das Gremium geladen werden soll. Martina Renner, Vertreterin der Linksfraktion im Ausschuß, forderte, auch die Präsidenten der deutschen Geheimdienste zu hören: »Denn die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, was BND und Co. mit den US-amerikanischen Geheimdiensten verhandelt haben.« Der Ausschußvorsitzende Clemens Binninger (CDU) teilte mit, frühestens im Juni würden die ersten Zeugen gehört und Beweise aufgenommen. Das Gremium werde zwei Jahre lang arbeiten. (dpa/jW)

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