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Paris verteidigt Staatshilfe für PSA

Paris. Die französische Regierung verteidigt den geplanten Einstieg des Staates beim angeschlagenen Autobauer PSA Peugeot Citroën. »Sich an PSA zu beteiligen, ist ein Akt von industriellem Patriotismus«, sagte Industrieminister Arnaud Montebourg am Dienstag dem Radiosender RTL. Man investiere dort, wo französische industrielle Interessen geschützt und verteidigt werden müßten.

Montebourg verwies zudem darauf, daß Paris jüngst für 1,9 Milliarden Euro Anteile an der Airbus Group (früher EADS) sowie an Safran verkauft habe. Den Steuerzahler werde der Einstieg bei PSA nichts kosten, sagte der Minister.

Der nach VW zweitgrößte europäische Autobauer PSA hatte am Montag abend bekanntgegeben, eine Kapitalerhöhung in Höhe von drei Milliarden Euro vorzubereiten. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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