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Südkoreaner geben Kreditkarten zurück

Seoul. Angesichts des bislang größten Datenklauskandals in Südkorea haben Hunderttausende Bankkunden aus Angst um ihr Geld ihre Kreditkarten aus dem Verkehr gezogen. Die für die Kontrolle von Geldtransfers zuständige Behörde sprach am Dienstag von mehr als 1,15 Millionen Inhabern, die seit Montag ihre Kreditkarten gekündigt oder neue beantragt hätten. Grund ist ein Datendiebstahl bei einer Gesellschaft zur Bonitätsprüfung. Die Ansturm auf die Banken wurde durch die Festnahme eines Mitarbeiters der Gesellschaft KCB ausgelöst. Der Mann soll nach Polizei- und Behördenangaben massenhaft Kundendaten von drei Kreditkartenanbietern an Telefonmarketingunternehmen verkauft haben, deren Chefs ebenfalls festgenommen wurden. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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