Zum Inhalt der Seite

Urteil: Bau der A 14 vorläufig gestoppt

Leipzig/Magdeburg. Das Bundesverwaltungsgericht hat den Weiterbau der Autobahn 14 nördlich von Magdeburg vorerst gestoppt. Das Gericht erklärte am Mittwoch in Leipzig die für den Abschnitt zwischen Colbitz und Dolle in Sachsen-Anhalt zugrundeliegenden Planungen für rechtswidrig und nicht vollziehbar. Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt hat nun die Möglichkeit, die von den Richtern festgestellten Mängel zu beseitigen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hatte gegen den Bau des Abschnitts geklagt. So sei die gesamte Lärmbelastung durch die Autobahn und die von der Bundeswehr geplante Übungsstadt Schnöggersburg in der Colbitz-Letzlinger Heide sowie die über dem Truppenübungsplatz Altmark vorgesehenen Tiefflüge nicht ausreichend geprüft worden, argumentierten
die Umweltschützer (jW berichtete). (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.01.2014, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!