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Zum »Schutz«: Truppe will Kampfdrohnen

Berlin. Mit dem Argument, Kampfdrohnen würden Soldaten schützen, soll die Anschaffung der unbemannten Todbringer wieder in die öffentliche Diskussion gebracht werden. Auf dem medialen Feld versuchen aktuell der Bundeswehrverband und der Afghanistan-Kommandeur, den Kauf zu propagieren. »Das ist eine Fähigkeit, die auch wir gebrauchen können«, so Verbandschef André Wüstner gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Ins gleiche Horn blies der Kommandeur der Bundeswehrsoldaten in Afghanistan, Generalmajor Jörg Vollmer: »Ich halte das unverändert für ein Mittel, das bestmöglich den Schutz unserer Soldaten gewährleistet.« Die neue Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte den Soldaten bei ihrer ersten Afghanistan-Reise gesagt, daß sie alles für ihren Schutz tun und dabei auch keine Kosten scheuen werde. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.01.2014, Seite 1, Inland

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