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Rebellen besetzen Stadt in Südsudan
Juba. Kurz vor geplanten Friedensgesprächen haben die Aufständischen im Südsudan nach offiziellen Angaben die Kontrolle über eine wichtige Stadt übernommen. »Ja, sie haben Bor eingenommen«, sagte der Bürgermeister der Hauptstadt des Bundesstaats Jonglei, Nhial Majak Nhial, am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Die Regierungstruppen hätten sich nach Ausbruch von Kämpfen am frühen Morgen aus taktischen Gründen zurückgezogen und befänden sich in einer Kaserne drei Kilometer südlich von Bor. Am Dienstag hatten Vermittler erklärt, Rebellen und die Regierung hätten sich auf eine Feuerpause verständigt. Für den Neujahrstag wurden Friedensgespräche in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba angesetzt, zu denen Vertreter beider Seiten erwartet wurden.
Im Südsudan waren Mitte Dezember schwere Kämpfe zwischen Anhängern des Präsidenten Salva Kiir und seines ehemaligen Stellvertreters Riek Machar entbrannt. Tausende Menschen wurden bereits getötet. Es stehen sich Bewaffnete der Volksgruppen der Dinka und der Nuer gegenüber, die schon lange verfeindet sind.
(Reuters/dpa/jW)
Im Südsudan waren Mitte Dezember schwere Kämpfe zwischen Anhängern des Präsidenten Salva Kiir und seines ehemaligen Stellvertreters Riek Machar entbrannt. Tausende Menschen wurden bereits getötet. Es stehen sich Bewaffnete der Volksgruppen der Dinka und der Nuer gegenüber, die schon lange verfeindet sind.
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