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Berater: Staat soll Aktien verkaufen

Bonn. Rund 22 Milliarden Euro sind die Aktienpakete derzeit wert, die der Staat noch an der Post und der Deutschen Telekom besitzt. Die Monopolkommission forderte die neue Bundesregierung am Montag auf, die Papiere zu verkaufen und mit dem Geld unter anderem Förderprogramme für den Ausbau der Internet-Infrastruktur in der Bundesrepublik zu finanzieren.

Durch die Trennung von den Anteilen könnten »Interessenkonflikte« vermieden werden, die sich aus der doppelten Rolle des Staates als Eigentümer und Wettbewerbshüter ergäben, sagte der Vorsitzende des Beratergremiums der Bundesregierung, Daniel Zimmer, anläßlich der Präsentation zweier Sondergutachten zur Wettbewerbssituation auf den Telekommunikations- und Postmärkten in Bonn. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.12.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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