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Die neuesten Preise

Ann Cotten, eine der ganz wenigen jüngeren Lyriker von Relevanz, erhält den mit 15000 Euro dotierten Adelbert-von-Chamisso-Preis 2014 – allerdings für ihren jüngsten Erzählband »Der schaudernde Fächer«. Die Jury der Robert-Bosch-Stiftung lobt Cotten als Sprachavantgardistin, die sich in ihren Erzählungen souverän zwischen Poesie, Realismus und Abstraktion bewege. Die Preisverleihung findet im März in München statt.

Die Schriftstellerin Juli Zeh dagegen hat ihren Thomas-Mann-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und der Hansestadt Lübeck für 2013 schon erhalten – am Sonntag in München, weil sie in ihren Werken unter anderem die Frage nach individueller Freiheit und Verantwortung stelle, meinte die Jury. Macht 25000 Euro.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.12.2013, Seite 12, Feuilleton

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