-
10.12.2013
- → Kapital & Arbeit
Griechenland tief in der Deflation
Athen. Griechenland steckt wegen seiner anhaltend schweren Wirtschaftskrise in der Deflation fest. Für November wird sogar ein Rekord ausgewiesen: Die Verbraucherpreise seien im Jahresvergleich um 2,9 Prozent gefallen, teilte die Statistikbehörde Elstat am Montag in Athen mit. Maßstab ist der von der EU verwendete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI). Dies sei die stärkste Deflation, seit diese Messung 1960 eingeführt wurde, berichtete die griechische Wirtschaftspresse. Im Oktober war ein Minus von zwei Prozent ausgewiesen worden.
Sinkende Verbraucherpreise über einen längeren Zeitraum werden als Deflation bezeichnet und gelten als Hemmnis für die konjunkturelle Entwicklung, da Konsumenten und Unternehmen Ausgaben hinauszögern. Sie könnten darauf spekulieren, daß die Preise weiter fallen. Im schlimmsten Fall kann dies eine Abwärtsspirale aus fallenden Verbraucherpreisen und schwacher Wirtschaftsleistung auslösen.(dpa/jW)
Sinkende Verbraucherpreise über einen längeren Zeitraum werden als Deflation bezeichnet und gelten als Hemmnis für die konjunkturelle Entwicklung, da Konsumenten und Unternehmen Ausgaben hinauszögern. Sie könnten darauf spekulieren, daß die Preise weiter fallen. Im schlimmsten Fall kann dies eine Abwärtsspirale aus fallenden Verbraucherpreisen und schwacher Wirtschaftsleistung auslösen.(dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
