Zum Inhalt der Seite

Japan: Biden kritisiert China

Tokio. Im Streit um den Luftraum über dem Chinesischen Meer hat US-Vizepräsident Joe Biden bei einem Japan-Besuch deutliche Kritik an China geübt. Die USA seien »tief besorgt« über Chinas »Versuch, einseitig den Status quo in der Region zu ändern«, sagte Biden am Dienstag nach einem Treffen mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe in Tokio. Chinas neue Luftüberwachungszone habe neue Spannungen in Asien verursacht und das Risiko von Fehlkalkulationen erhöht. Vor seiner Weiterreise nach Peking rief Biden Japan und China auf, miteinander zu kommunizieren, um das Risiko für eine Eskalation des Streits zu senken.

(dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.12.2013, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!