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Sonstiges: »Wir werden es ­verkleinern«

Tokio. Das Olympiastadion der Sommerspiele 2020 in Tokio wird weniger raumgreifend ausfallen als bislang geplant, teilte Japans Sports Council (JSC) am Dienstag mit. Mit der Anzahl der VIP-Logen und Parkplätze sollen bebaute Fläche und Baukosten sinken (von umgerechnet 2,2 auf 1,3 Milliarden Euro). Das Vorhaben stand als maßlose Verschwendung in der Kritik. Anwohner fürchten, der 70 Meter hohe Bau nach einem Entwurf der irakischen Architektin Zaha Hadid könne das Stadtbild zu stark dominieren. »Wir benutzen weiterhin das Design von Zaha Hadid, werden es aber verkleinern«, versprach ein JSC-Sprecher. Die 80000-Zuschauer-Arena soll das Olympiastadion von 1964 ersetzen, dessen Abriß für 2015 geplant ist. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.11.2013, Seite 16, Sport

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