Zum Inhalt der Seite

Fußball-Randspalte

Wir gehen auf die FIFA los

Berlin. Deutscher Fußball-Bund (DFB) und Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) wollen sich gemeinsam für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen auf den Fußball-WM-Baustellen im Golfstaat Katar einsetzen. Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer sagte im Interview der Süddeutschen Zeitung (Donnerstag), auf den WM-Baustellen werde weiterhin »gequält und gestorben«. In Absprache mit DFB-Präsident Wolfgang Niersbach solle nun der Fußballweltverband FIFA und über ihn das Emirat in die Pflicht genommen werden. Sommer und Niersbach wollen die 24 Mitglieder des FIFA-Exekutivkomitees mobilisieren. Sommer werde die Gewerkschaftschefs in jenen Ländern anschreiben, aus denen die 24 Fußballfunktionäre stammen. Niersbach werde sich direkt an sie wenden. »In maximal sechs Wochen« wollen beide laut Sommer eine Zwischenbilanz ihrer Aktion ziehen. »Dann gehen wir auf die FIFA los«, sagte der Gewerkschafter. (sid/jW)

Volleyball

Ohne Chance in Sibirien

Omsk. Die Volleyball-Frauen des Dresdner SC haben im zweiten Gruppenspiel der Champions League die erste Niederlage kassiert. Nach dem Heimsieg gegen das französische Team von Béziers Volley mußte sich der deutsche Meisterschaftszweite wie erwartet beim russischen Vertreter Omichka Omsk glatt mit 0:3 (21:25, 16:25, 17:25) geschlagen geben. Die hochkarätig besetzte Mannschaft aus Omsk diktierte das Geschehen mit druckvollem Aufschlags- und Angriffsspiel und einer sicheren Blockabwehr. Nach 77 Minuten verwandelte die kubanische Starangreiferin Nancy Carrillo mit einem Aufschlag­as den ersten Matchball für Omichka zum Sieg. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.11.2013, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!