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Drehtüreffekt: Völlig normal

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht im Wechsel ihres ehemaligen Staatsministers Eckart von Klaeden zum Autokonzern Daimler keinen Anlaß für Kritik. »Es gibt keine Interessenkollision, die erkennbar wäre«, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin.

Der Wechsel hochrangiger Politiker in Chefetagen der Konzerne und zurück – auch Drehtüreffekt genannt – gilt in Politik und Wirtschaft als selbstverständlich und wurde bereits vielfach praktiziert. Bei der Berliner Staatsanwaltschaft war eine anonyme Anzeige gegen Klaeden im Zusammenhang mit seinem Jobwechsel wegen »Vorteilsnahme« und »Vorteilsgewährung« eingegangen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.10.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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