Zum Inhalt der Seite

IWF: BRD kann Steuern erhöhen

Berlin. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht nach einem Zeitungsbericht in Deutschland Möglichkeiten für eine höhere Besteuerung reicher Bürger. »In vielen entwickelten Nationen scheint es Spielräume zu geben, mehr Einnahmen an der Spitze der Einkommensverteilung zu erzielen, falls dies erwünscht ist«, zitierte die Wochenzeitung Die Zeit am Mittwoch aus einer IWF-Analyse. Die Bundesrepublik gehöre zu den wenigen Ländern in Europa, die ihr Potential bei den Steuereinnahmen nicht ausschöpften.

Nach Schätzungen des Fonds liege unter Einnahmegesichtspunkten der ideale Spitzensteuersatz zwischen 55 und 70 Prozent. Derzeit müssen Reiche in Deutschland maximal 45 Prozent Steuern zahlen. (Reuters/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.10.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!