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US-Drogenbehörde unter Verdacht

Caracas. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro läßt eine mögliche Verwicklung der US-Drogenbehörde (DEA) in den kürzlich in Paris aufgeflogenen Drogenschmuggel untersuchen. Womöglich stecke die DEA hinter dem Versuch, 1,3 Tonnen reines Kokain an Bord eines Air-France-Flugzeugs aus Venezuela nach Frankreich zu schmuggeln, sagte Maduro am Mittwoch bei einer Rede. Der Fund werde nun als »politische Waffe« benutzt, um zu behaupten, daß Venezuela ein »Drogenstaat« sei. Dabei sei die DEA selber ein »transnationaler Drogenschmuggler«, die mit der Mafia in zahlreichen Ländern zusammenarbeite, so Maduro. Die französische Polizei hatte das Kokain am 11. September am Pariser Flughafen Roissy-Charles de Gaulle entdeckt. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.10.2013, Seite 6, Ausland

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