-
20.09.2013
- → Kapital & Arbeit
Fed setzt lockere Geldpolitik fort
Washington. Die US-Notenbank Fed hat den Ausstieg aus der Ära des billigen Geldes aufgeschoben. »Wir waren mit Blick auf das Wirtschaftswachstum zu optimistisch«, sagte Fed-Chef Ben Bernanke am Mittwoch abend (Ortszeit). Daher werde die Notenbank die Wirtschaft weiter mit dem Aufkauf von Staatsanleihen im Volumen von 85 Milliarden Dollar pro Monat stützen. Ökonomen hatten mit einer Drosselung auf 75 Milliarden gerechnet. An den Aktienbörsen legten die Kurse nach der Entscheidung kräftig zu. Am ultraniedrigen Leitzins von null bis 0,25 Prozent will die Notenbank so lange festhalten, bis die Arbeitslosenquote »deutlich unter 6,5 Prozent« gefallen ist. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit