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Ermittlungschaos im Siemens-Prozeß

München. Die Verteidiger des früheren Siemens-Vorstands Uriel Sharef fordern eine Einstellung des Schmiergeldprozesses gegen ihren Mandanten. Die Staatsanwaltschaft habe die Akten unvollständig geführt, so Sharefs Anwalt Heiko Lesch am Freitag vor dem Landgericht München. Ein rechtsstaatliches Verfahren sei deshalb nicht mehr möglich. Die Vorsitzende Richterin Jutta Zeilinger gab zu erkennen, daß sie die Vorwürfe nicht für völlig abwegig hält. Sharef muß sich wegen Bestechungen in Argentinien verantworten. Er ist der vorerst letzte wegen des Schmiergeldsystems angeklagte Siemens-Vorstand.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.09.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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