Zum Inhalt der Seite

Weniger Aufträge für deutsche Industrie

Berlin. Die Aufträge der deutschen Industrie sind im Juli überraschend deutlich zurückgegangen. Sie fielen um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag in Berlin mit. Einen stärkeren Rückgang gab es zuletzt im November 2011. Im Juni hatte es mit fünf Prozent noch den stärksten Anstieg seit mehr als zweieinhalb Jahren gegeben. Diesmal fielen die Großaufträge unterdurchschnittlich aus. »Das Niveau des auftragsstarken zweiten Quartals wird aber weiter überschritten und auch im Trend bleiben die Auftragseingänge aufwärts gerichtet«, erklärte das Ministerium. »Die Aufwärtstendenz in der Industrie setzt sich somit moderat fort.« Während Bestellungen aus dem Inland nur um 0,3 Prozent abnahmen, gingen die Aufträge aus dem Ausland deutlich um 4,5 Prozent zurück. Die Nachfrage nach Investitionsgütern wie Fahrzeugen und Maschinen fiel um 5,1 Prozent. Bei Konsumgütern ließen die Bestellungen um 1,0 Prozent nach, während sie bei Vorleistungsgüter wie Chemikalien um 0,8 Prozent zulegten.

(Reuters/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 06.09.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!