Zum Inhalt der Seite

Sexueller Mißbrauch bei der Bundeswehr

Berlin. Die Bundeswehr hat in den vergangenen sieben Jahren 520 Verdachtsfälle sexuellen Mißbrauchs registriert. Wie das Verteidigungsministerium am Dienstag mitteilte, wurden zwischen 2006 und 2012 insgesamt 210 Strafverfahren wegen Delikten von der Verbreitung pornografischer Schriften bis zum sexuellen Mißbrauch von Kindern gegen Bundeswehrangehörige abgeschlossen. Es kam zu 169 Verurteilungen. 28 Menschen wurden freigesprochen und 13 Verfahren eingestellt. Die Bundeswehr ergriff insgesamt 465 Disziplinarmaßnahmen. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.08.2013, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!