-
14.08.2013
- → Ausland
Islamisten: Streik nach Wahlausschluß
Dhaka. Bangladeschs größte islamistische Partei hat nach ihrem Ausschluß von den Wahlen einen politischen Generalstreik organisiert. Unterstützer der Partei Jamaat-e-Islami blockierten am Dienstag nach Medienberichten im ganzen Land Straßen. In der Hauptstadt Dhaka blieben die meisten Geschäfte und Schulen geschlossen. Zu dem 48stündigen Ausstand hatte die Islamistenpartei aufgerufen, nachdem sie Anfang August von einem Gericht für verfassungswidrig erklärt worden war. Damit darf die fundamentalistische Partei, die von 2001 bis 2006 in dem Land mit 164 Millionen Einwohnern mitregiert hatte, bei den um die Jahreswende anstehenden Wahlen nicht antreten.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland