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Ver.di: Springer zahlt Hungerlöhne

Berlin. Die Gewerkschaft ver.di hat der Axel Springer AG vorgeworfen, den 220 Leiharbeitern in der Druckerei Spandau Armutslöhne zu zahlen. Die Leiharbeitsfirma Stark Holding GmbH aus Bremen finde sie mit 6,19 Euro pro Stunde ab, erklärte ver.di-Sekretär Jörg Reichel in Berlin. Beide Unternehmen unterliefen die seit 2010 geltenden gesetzlichen Mindestlöhne für die Leiharbeit.

Nach ver.di-Informationen liegt das Nettomonatseinkommen von mindestens einem Drittel der Beschäftigten so niedrig, daß sie ergänzende Leistungen vom Jobcenter erhalten. Ver.di wollte am 31. Juli 2013 (nach Redaktionsschluß dieser Seite) eine erste Tarifverhandlung in Berlin für die 220 Beschäftigten führen. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2013, Seite 15, Medien

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