Zum Inhalt der Seite

Flüchtlingsprojekt: Die Bahn springt ab

Schwäbisch Gmünd. Die Deutsche Bahn steigt aus einem Projekt der Stadt Schwäbisch Gmünd aus, bei dem Asylbewerber während der Bauarbeiten am Bahnhof Koffer tragen sollten. Für diese Hilfe sollten sie die für Asylbewerber gesetzliche Höchstbezahlung von 1,05 Euro pro Stunde bekommen. »Die konkreten Beschäftigungsbedingungen sind der Deutschen Bahn erst jetzt bekanntgeworden«, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Stuttgart mit. Arbeitsverhältnisse zu solchen Konditionen könne die Bahn nicht unterstützen. Sie will nach eigenen Angaben ab Donnerstag im Gmünder Bahnhof selbst Mitarbeiter einsetzen, die Fahrgästen beim Gepäcktransport Hilfe anbieten sollen.

(dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.07.2013, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!