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Griechenland: Streik in den Gemeinden

Athen. Aus Protest gegen die geplante Entlassung von 15000 Staatsbediensteten bis Ende 2014 sind in Griechenland die Gemeindearbeiter erneut in den Streik getreten. Landesweit wurde die Arbeit in den Rathäusern bereits am Dienstag ganztägig niedergelegt, seit gestern ruft die Gewerkschaft der Gemeindearbeiter POE-OTA zur Besetzung öffentlicher Einrichtungen im ganzen Land auf. Von den Arbeitsniederlegungen ausgeschlossen sind nur die öffentlichen Einrichtungen für soziale Dienstleistungen für die Bevölkerung, darunter Kinderkrippen. Seit gestern finden überall in den Kommunen Vollversammlungen der Gemeindearbeiter statt, auf denen über weitere Schritte im Arbeitskampf entschieden werden soll. Für den heutigen Donnerstag hat auch der Dachverband der Gewerkschaften im öffentlichen Dienst zur Arbeitsniederlegung ab Mittag und Protesten im Zentrum Athens aufgerufen. Für den 16. Juli, den Tag, an dem der Gesetzentwurf, der die Entlassungen der staatlichen Angestellten regelt, im Parlament diskutiert wird, haben die griechischen Gewerkschaftsdachverbände GSEE (private Wirtschaft) und ADEDY (öffentlicher Dienst) einen neuen Generalstreik ausgerufen.
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.07.2013, Seite 7, Ausland

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